Die Nebelhöhle wurde 1999 vom Wetterschacht B des Barbarastollens aus durch die Hagh entdeckt und im Jahr 2000 in über 1000 Arbeitsstunden von Mitgliedern der HAGH zugänglich gemacht. 9, 5 Meter musste sich hierbei in die Tiefe gearbeitet werden.
Der Eingang der Nebelhöhle (r 30820; h 71720; NN 300 m) ist zwar verschlossen, aber der Schlüssel hierfür kann von jedem beim Ortsbürgermeister von Mudershausen unentgeldlich entliehen werden. Voraussetzung hierfür ist lediglich die Unterzeichnung eines Haftungsausschlusses.
Stellt die Nebelhöhle mit ihrer für die Region grandiosen Größe und Geräumigkeit (immerhin handelt es sich mit 650 m Gesamtganglänge und 80 m vertikaler Tiefe um die längste, als auch tiefste Höhle von Rheinland-Pfalz) schon Anreiz genug für eine Untertagetour dar, so besticht sie zusätzlich mit der Möglichkeit über die Verbindung mit dem Wetterschacht B, nur mehr über die letzten 12 – Schachtmeter in den Barbarastollen abzuseilen.
Zu erreichen ist die Nebelhöhle am günstigsten über die B 54 Wiesbaden - Limburg. Von "Wiesbaden" aus komend, fährt man vor der Verbandsgemeinde Hahnstätten, noch im Vorort "Zollhaus" links ab in Richtung "Berghausen". Es geht steil hinauf und man gelangt in die Ortschaft Mudershausen (zu dieser Ortsgemeinde gehört die Höhle!).
Man fährt durch den Ort Mudershausen hindurch und verlässt Ihn als geradeaus weiter in Richtung Bonscheuer/Berghausen. Der zweite Feldweg rechts nach dem Ortsende ist asphaltiert und ein Wegweiser zeigt hier den Friedhof an. Dort biegt man hinein,
parkt hinter dem Friedhof dass Auto und folgt dem Weg in gerader Linie in den Wald.
Nach etwa 150 Metern führt links ein unbefestigter Waldweg ab, diesen wählen und etwa 300 meter weit folgen, an einem Hochsitz viorbei, wenige Meter nachdem man duesen passiert hat, erkennt man links des Weges, vor einer kleinen Grube, einen Trampelpfad, dr zu einer kleinen, etwa 30 Meter vom Weg liegenden Blockhalde (Aushub der Erschließung) führt! Direkt darüber ist der Höhleneingang!
Eingangskoordinaten- Gauß-Krüger: (r 30820; h 71720; NN 300 m)
Ja und dann kann's losgehen, das Abenteuer: Nebelhöhle. Und das kann ich nur empfehlen! Immerhin kenne ich jeden Winkel dieser Höhle, haben wir sie doch freigelegt und erforscht!
Wer mehr Zeit übrig hat und sich dafür interessiert wie, wo, wann die Höhle gefunden wurde, der findet alles in Form eines darauf eingehenden Forschungstagebuchs unter:
www.bernd-pfanzelter.de/sites/nebel.htm
übrigens: auf meiner HP: www.bernd-pfanzelter.de
findet Ihr auch eine Liste fast aller Höhlen in Hessen und im rechtsrheinischen Rheinland-Pfalz mit Längenangaben und Eingangskoordinaten.
Das ist normalerweise ein streng gehütetes Geheimnis! Aber ich habe ja keine Geheimnisse...ich war dort schon überall, warum nicht auch Andere?
1 Kommentar:
Die Angabe bezüglich der Gauß-Krüger Koordinaten stimmen nicht. Den Wert 308020/71720 existiert nicht. 7172Km nördlich des Äquator sind die 3° Breiten Meridianhälften keine 480 Km breit. Der Rechtswert von 2571682 m geht in richtung Osten direkt in 3428318 m über. Zudem befände man sich 7172 Km nördlich des Äquators vor der Küste Norwegens.
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